Die Probewarnung wird an alle Warnmultiplikatoren versandt, die an das Modulare Warnsystem (MoWaS) des BBK angeschlossen sind. Diese leiten die Warnungen an Fernseh- und Radiosender sowie Apps wie NINA und KatWarn weiter. Auch das sogenannte Cell-Broadcast (CB) wird wieder vom Bund ausgelöst. Jeder, der zum Alarmzeitpunkt im Empfangsbereich ist, erhält diese Warnung automatisch in Form einer Kurznachricht auf sein Mobiltelefon.
Für den Landkreis und die Stadt Bad Kreuznach besteht derzeit noch nicht die Möglichkeit, die Sirenen digital anzusteuern. Die für Warnung und Entwarnung vorgesehenen Tonfolgen können nicht via Fernschaltung ausgelöst werden. Durch Beschaffungsprogramme der Bundesregierung, in Zusammenarbeit mit dem Land Rheinland-Pfalz, befinden sich gegenwärtig rund 200 neue Sirenen in Bestellung durch die Kommunen.
Auch die Sirenen für die Stadt Bad Kreuznach sind beauftragt und befinden sich im Aufbau. Bis Jahresende sollen die ersten vier von insgesamt 25 Sirenen, die zur flächendeckenden Warnung der Bevölkerung im Stadtgebiet notwendig sind, installiert sein.
„Der bundesweite Warntag ist eine wichtige Aktion, um auf die verschiedenen Warnmöglichkeiten aufmerksam zu machen. Als Stadt Bad Kreuznach möchten wir uns in Zukunft auch mit Sirenenwarnungen beteiligen. Dazu werden aktuell die technischen Voraussetzungen geschaffen“, informiert Oberbürgermeister Emanuel Letz.
Am Warntag erfolgt um 11.45 Uhr über dieselben Kanäle wie bei der Warnung eine Entwarnung. Bürgerinnen und Bürger können die Funktion der Warnmittel auf Websites wie www.warnung-der-bevölkerung.de bewerten.
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